Dennis Brown - Money In My Pocket-The Definitive Collection

Bewertung: 5/5

Montag, 22. Juni 2009, 19:37 Uhr. Stichwörter: , , , , ,

Dennis Brown – muss ich eigentlich mehr sagen? Wurde ja auch mal Zeit, dass wir an dieser Stelle über D-Brown sprechen, „The peoples choice“ oder „The crown prince of reggae“, wie er liebevoll bis bewundernd auf Jamaika genannt wurde. Kein Wunder, konnte dieser Mann doch einfach alles, vor allem, was das Singen betrifft: Reggae, Soul, Rhythm & Blues – diese Stimme, dieser Gesang imponiert auf so viele Arten, es ist schier unglaublich.

Und weil die Jamaikaner grosse Meister im Kopieren sind, steigen wir doch gleich mal mit einem der bekanntesten Dennis Brown Cover überhaupt ein, „Black Magic Woman“:

Um einen alten Freund aus Holland zu zitieren: ''Everything sounds better if Dennis sings“. Dem kann ich mich nur anschliessen. Wobei sich die Aussage nicht ausschliesslich auf Coverversionen bezieht, sondern zu aller erst natürlich auf die prototypische Art und Weise, wie in der Karibik produziert wird. Hat einer einen Hit, stehen am nächsten Tag mindestens zehn andere Artists auf der Matte mit einer Version oder einem Cover dieses Songs. Und wenn es darum ging, auszumachen, wer den nun die grösste, die beste Version in petto hat, dann war klar: D-Brown ist immer ganz vorne mit dabei. Beispiel: Der „Man Next Door“ Rididm, erst das Original von den „Paragons“:


Und hier der Gegenentwurf von Mr. Brown:


Mit zwei CD's kommt die „Trojan“-Zusammenstellung einiger seiner grössten Hits daher, drunter geht das auf keinen Fall. Ich meine der Mann hat schon 1970 (!!!) seinen ersten Nummer Eins-Hit in den jamaikanischen Charts gehabt („No Man Is An Island“ auf Studio One, im Original von Derrick Harriott für D-Brown geschrieben. Dennis Brown ging aber mit dem Song zu Sir Coxsone Dodd's Studio One, wohlgemerkt als Teenager!). Und bis zu seinem Tod im Jahr 1999 ging das fast immer so weiter. Jahr für Jahr, Hit für Hit – es ist schier unglaublich. Und so reiht sich auch auf dieser Zusammenstellung ein grosser Tune an den anderen. Man kann also absolut nichts falsch machen, wenn man hier zuschlägt. Mit einem ausführlicheren Werdegang des „Kronprinzen des Reggae“ werde ich euch ein anderes Mal geisseln, für heute muss das reichen. Ich verabschiede mich mit Dennis Brown's „Revolution“ (Teil 1-3) und einem kleinem Live-Schnippsel, den ich auch noch gefunden habe. Stay Tuned!


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