Top Five
Lounge
Sonntag, 20. Februar 2011, 08:37 Uhr. Stichwörter: ambient, chill_out, dj_cam, downbeat, full_moon_fashions, lounge, nightmares_on_wax, the_sushi_club, up_bustle_&_out
Und wieder der Griff in die Plattenkiste: Dieses Mal hören wir in das Genre “Lounge” rein. Ein weites, sehr weites Feld aber dafür mit umso mehr Höhepunkten und Highlights, natürlich wie immer, rein subjektiv.
The Sushi Club – Tsuki Part 1&2 :Tomio-San aus Japan lehrt den loungeverwöhnten Europäern auf seinem Album “Sakura” das Fürchten. Absolut relaxte Beats, moderne Chill out-Elektronik zum Größtenteil erschienen auf dem Offenbacher Label “Elektrolux”. Nice!
Up, Bustle & Out – Silks, Perfume And Gold: Heavenly Voice, schöner Downbeatrhythm, wunderbare Piano Schnippsel und dezente Sitar Sounds – das ganze Album “Light 'Em Up, Blow 'Em Out” ist ein Feuerwerk von Ideen, wie man die auch schon 1997 leicht stereotypen Loungeklänge mit Leben erfüllen konnte.
Full Moon Fashions – Always Feed The Fish: Jaaaa, genau das sind die, die uns immer mit diesen tollen und absolut entspannten Sachen früher auf Bayern3 nachts in der sogenannten “Space Night” die “innere After-Party-Lounge” vergönnt hatten. Ja, ihr habt ihn auch noch, den “Space Night 5” Sampler? Na dann gebt gut Acht darauf, der ist nämlich gar nicht mehr so einfach zu bekommen und wird zu extremsten Preisen gehandelt. Ich werde meinen jetzt wieder vergöttern gehen, die Space Night Volumes 2-6 sind für mich sowieso eine der besten “Elektro-Entspannungsmaßnahmen” die es je gegeben hat.
Noch mal im Bayern3 Kontext:
Nightmares On Wax – You Wish: Na, wer weiss es, wer meldet sich zuerst? Von wem ist der Gitarrenriff? Es ist der Opener zu Judy Clay's & William Bell's “Private Number” an dem sich da Kevin Harper und seine “Nightmares On Wax” bedient haben. Die sind meine persönlichen Downbeat-Lounge Götter und dürfen daher natürlich in der Top Five fehlen, hier mit einem Stück von 2006, das sich auf dem hervorragenden “Outta Space” Album finden lässt.
DJ Cam – Bounce: Ein schleppender Downbeat mit Hip Hop Samplen, ein bisschen Jazz und Soul, der hier und da sehr dezent eingestreut wird, alles immer sehr ruhig – DJ Cam macht vor wie es geht: Der Franzose ist in den letzten Jahren immer mehr in meinen persönlichen Fokus gerutscht und er sei Euch allen hiermit wärmstens empfohlen. Das Album “Soulshine” aus dem Jahr 2003, von dem dieserTune stammt, ist übrigens in Kooperation mit dem schon immer sehr an Jazz interessierten “Guru” von Gangstarr, entstanden. Dies als nur Hinweis auf die hochgradige Qualität des Albums.
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